Unsere Füße bilden die Basis unseres Körpers und sind der Motor unserer Bewegung. Ist diese Grundlage durch Fußfehlstellungen oder -belastungen eingeschränkt, kann sich das sowohl auf die Lebensqualität als auch auf das Wohlbefinden aus. So können Fuß-, Knie-, Hüft-, Rücken- und Nackenschmerzen begünstigt werden und den Körper ganzheitlich beeinträchtigen. Maßgefertigte orthopädische Einlagen können dem Schmerz entgegenwirken. Durch den richtigen Einsatz der Einlagen können die vorhandenen Schmerzzonen therapiert werden.

Haupteinsatzgebiete für unsere Einlagen bei Schmerzen oder Einschränkungen

Füße – Schmerzen im Fuß weisen auf eine Fehlfunktion der Knöchel und des Fußgelenks hin. Dies kann auch falsch belastete Bänder und Muskeln erfassen.

Knie – Die Gelenke im Knie werden durch eine Fußfehlstellung oft falsch belastet, was häufig Beschwerden im Kniebereich auslösen kann.

Rücken – Eine Fußfehlstellung kann zu einem unnatürlichen Gang oder einer ungesunden Körperhaltung führen und starke Rückenschmerzen auslösen.

Nacken – Ungleiche Beinlängen und eine falsche Ausrichtung der Füße kann in der Folge zu Muskelverspannungen und Schmerzen im Nacken führen.

Quelle: Orthopädische Einlagen: Wann sind sie nötig? – NetDoktor

Ziel der Einlagenversorgung

„Ziel der Einlagenversorgung ist es, Fehlstellungen zu korrigieren, Schmerzen Abklingen zu lassen oder das Entstehen von Beschwerden zu vermeiden. Durch die richtige Einlagenversorgung und Therapie kann das natürliche Bewegungsmuster durch Muskulatur, Gang und Körperhaltung wieder hergestellt werden.“

Markus Tasler – Laufganganalytiker, Experte für Sensomotorische Einlagenversorgung

Ablauf der Versorgung

1. Anamnese

  • Beurteilung von Gang und Stand sowie der passiven Beweglichkeit und Muskelkraft

Ganganalyse

  • In welcher Phase besteht welche Fehlstellung? (Auftritt-, Abroll- und Abstoßphase)
  • Spitzfußstellung während des Auftritts?
  • Starke Valgusstellung in der Abrollphase?
  • Starkes Krallen der Zehen während des Abstoßens?

Untersuchung

  • Rück-, Mittel- und Vorfuß
  • Welcher Druck ist notwendig, um den Fuß aufzurichten?
  • Welcher Druck wird akzeptiert?

2. Herstellung eines Abdrucks

  • Maßnahme zur Bestimmung der Fussform und der Belastungsfläche (Belastungsmatrix oder Fussscan)

3. Anprobe der Einlage

  • Kontrolle der Pelotten auf Positionierung und Größe
  • Optimierung der Pelottenhöhe
  • Anpassung der Einlage nach Länge und Form in den konfektionierten Schuh
  • Einweisung des Patienten über notwendige Eingewöhnungsphasen und mögliche Nachkorrekturen

4. Kontrolluntersuchung

  • nach einer Eingewöhnungsphase von ca. 2 Wochen

Welche Einlagen gibt es?

Sensomotorische Einlagen

  • Ökonomisierung der Bewegungsabläufe vermindern muskuläre Überanstrengung
  • Durch Korrektur der Fußstellung kann Überlastung der Fuß-, Knie- und Hüftgelenke reduziert werden
  • Mit jedem Schritt wird Balance und Koordination trainiert

Hinweis: Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten nach Indikation und Therapieansatz möglich.

Maßgefertigte Einlagen

  • Individuell gefräste Einlage zur optimalen Fußkorrektur und Stabilisierung der Körperhaltung
  • Komfortable Polsterung für alltägliches Tragen oder leichte sportliche Belastung schont die Gelenke

Individuelle Sporteinlage

  • Individuell gefräste Einlage zur optimalen Fußkorrektur und Stabilisierung der Körperhaltung
  • Dämpft und schont die Gelenke bei sportlicher Belastung
  • Komfortable Polsterung für alltägliches Tragen
  • In verschiedenen Ausrichtungen je Sportart verfügbar wie z.B. Wander-, Tennis-, Joggingeinlagen

Kindereinlagen

  • Korrigierend wirkende Einlagenversorgung bei Kleinkindern ab dem Laufalter sowie bei Kindern und Jugendlichen bis Wachstumsende
  • Fersenschalung richtet den Rückfuss auf

Diabetes- & Rheumaeinlagen

  • Hautfreundlicher, antibakterieller Bezug
  • Schutz vor (weiteren) Verletzungen oder Druckstellen
  • Fördert den Heilungsprozess

Das Tragen von maßgefertigten orthopädischen Einlagen

Wichtig ist eine Symbiose zwischen Schuh und Einlage. Die Einlage muss passgenau im Schuh sitzen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Druckpunkte an der richtigen Stelle korrigiert, gehalten oder aktiviert werden können. Wichtig ist, dass aus den Schuhen die Original-Einlegesohle entfernt werden kann. Der freiwerdende Raum im Schuh sichert Platz für die neue rahm Einlage.

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Gerne beraten wir Sie individuell zum Thema Einlagenversorgung! Vereinbaren Sie in einer unseren Filialen einen Beratungstermin Vorort. Hier unsere Standorte. Kommen Sie vorbei und lassen sich beraten oder nutzen Sie unseren Online-Service und buchen hier direkt Ihren Termin. https://www.rahm.de/termin-buchung/